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5.20.12.1

Themen des Updates 5.20.12.1 (Stand: 12/2020) :

  1. Verbesserung Personalstamm Einstellung DUZ/Zulagen

  • Beschriftungen angepasst zum besseren Verständnis

  • Plausibilitätsprüfungen verbessert

Das Updatedokument von der ursprünglichen Version in der diese Neuerung ausgeliefert wurde, aus dem Jahr 2017 wurde hier maskenseitig angepasst.

 

  1. Neue Möglichkeit im Zeiterfassungsregelwerk

 

GisboTimer: Zeitzuschlag für die Inanspruchnahme während Rufbereitschaft faktorisieren

(Mail vom 19.04.2017- Frau Muders)

 

1 . Die Maske 'Zulagenkatalog' enthält den zur Zulage passenden, im TV-L (§ 8 Absatz 1 Satz 4 ) definierten Zeitfaktor.

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Abb. 3: Zulagenkatalog – Zeitzuschlag %

 

Dieser Faktor ist die Basis für die Bewertung des Zeitzuschlags in Zeit, um Sie dem Stundenkonto korrekt zuzuschlagen.

 

  1. Die Einstellungen für Zulagen und Zeitzuschläge innerhalb des Personalstamms wurde in einer neuen Maske zusammengefasst und ist zeitraumgesteuert einstellbar. Sie enthält ein neues Häkchen 'Zeitzuschläge für Inanspruchnahme während Rufbereitschaft  Stundenkonto'.

Dieses Häkchen ist nur dann aktiv, wenn auch das Häkchen ‚DUZ wirksam‘ (1) gesetzt ist. Außerdem wird das Häkchen für die Faktorisierung der Rufbereitschaft (2) selbst automatisch aktiviert, wenn der Zeitzuschlag (3) auch aktiviert wird. 

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Abb.4: - Personalstamm

 

Der Parameter ‚auf das Stundenkonto‘ ist in Ihrer Version nicht aktiviert.

 


  1. Der Abrechnungsprozess enthält ein neues Modul, in der GisboTimer unter Berücksichtigung der Einstellung im Personalstamm (3), die Zeitzuschläge entweder wie bisher an das LfF übermittelt oder, in Zeit umwandelt und sie zu den Monatsstunden addiert. Die Zeitzuschläge werden im letzteren Fall nicht mehr an das LfF geschickt.

 

Voraussetzung für die korrekte Berechnung:

GisboTimer führt dies nur korrekt durch, wenn die Inanspruchnahme über den entsprechenden Button (1) oder in GisboWeb gesetzt wurde. Da kein Schlüssel für den ZZ generiert wird, zeigt die Maske in Abb. 5 (2), an der Stelle des Schlüssels keine Information, rechts aber die faktorisierten Stunden an.

 

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Abb 5: Inanspruchnahme buchen

 

Achtung!

Der Zeitzuschlag für die die ‚Inanspruchnahme während RB‘ besteht aus zwei Teilen. Zum einen der Zeitzuschlag entsprechend des ungünstigen Zeitfensters und zum anderen wird zusätzlich ein Zeitzuschlag für ‚besonders angeordnete Stunden‘ (Schlüssel 824), ermittelt. Dieser wird auf Basis der gerundeten Zeit faktorisiert (30 %) dem Stundenkonto hinzugerechnet.

 

Zusammensetzung des faktorisierten Zeitzuschlages aus Abb.5:

Die Zeit der Inanspruchnahme umfasste 1:45 h – gerundet 2 h.

35% Feiertag (827) für 1:45 Std = 27 min ZZ
30% Überstunden (824) für 2 Std = 36 min ZZ
20% Nachtzuschlag (323)für 45 min =         9 min ZZ

Summe 1:22 Std

 


  1. IST Stunden Berechnung an Tagen ohne Arbeitszeiten

Ausgangssituation

Funktionen, die im Dienstplan eingetragen wurden, generieren IST-Stunden, unabhängig davon, ob Arbeitszeiten gebucht wurden. Somit bekommen Mitarbeiter die geplanten Arbeitszeiten angerechnet, obwohl sie u.U. nicht zur Arbeit gekommen sind. Ein anderes Beispiel ist ein früheres Ende der Arbeitszeit, die Geht-Buchung wird jedoch nicht gebucht. GisboTimer wandelt diesen Tag in einen ungelösten Fall, der bis zur Bearbeitung durch einen Sachbearbeiter oder den Mitarbeiter selbst, in der Warteschlange steht. Während dieser Zeit sind die im Dienstplan geplanten Zeiten die Basis für die Ist-Stunden-Ermittlung.

 

Ziel

IST-Stunden dürfen lediglich an den Tagen berechnet werden, die eine Diensteintragung in dem Dienstplan und eine Zeitbuchung haben.

 

Änderungen

Zeiterfassungsregelwerk

Das Zeiterfassungsregelwerk enthält einen Parameter, mithilfe dessen gesteuert werden kann, ob an Tagen mit einem geplanten Dienst aber ohne Arbeitszeiten Ist-Stunden berechnet werden sollen. (siehe Abb. 1)

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Abb. 1: Zeiterfassungsregelwerk, Register ‚Kontrolle‘

Standardmäßig ist der Parameter nicht gesetzt. Wenn Sie die Zeiterfassungsregelwerke anpassen, in dem Sie den Parameter aktivieren, gilt diese Einstellung frühestens ab dem Tag der Änderung.

 

Zeiterfassung

Wenn keine gültigen Zeiterfassungsdaten vorliegen, wird die Zeiterfassung, bei entsprechender Regelwerkeinstellung, nach Ablauf des aktuellen Tages (in dem Nachtprozess) den Dienstplan instruieren, die Dienstplanzeiten nicht zu berechnen. Die Monatsabrechnung wird für diese Tage keine Ist-Stunden berechnen, was zur Folge hat, dass ein Tag mit 8 Sollstunden einen Tagessaldo von -8 Stunden ergibt.

Die Tage ohne oder mit unvollständigen Zeiterfassungsbuchungen sind im Dienstplan als Fehlerbuchung (BF) gekennzeichnet. Sie können in der Maske ‚Zeiterfassung‘, durch eine(n) SachbearbeiterIn korrigiert werden.

Ausnahmen: Ist an dem Tag eine Abwesenheit oder Rufbereitschaft eingetragen, sind fehlenden Buchungszeiten unschädlich für die Ist-Stunden-Ermittlung.

 

GisboWeb
/ Webterminal (Sicht des Mitarbeiters)

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Stellt der Nachtprozess fest, dass zu einem Tag mit einem eingetragenen Dienst, keine Zeitbuchungen existieren, wird er diesen Tag in dem Webterminal mit einem Buchungsfehler markieren.

Der Mitarbeiter wird durch einen Klick auf diese Fehleranzeige, zu dem betreffenden Tag geleitet und kann dort die fehlenden Zeiten manuell nachtragen. In den persönlichen Dienstzeiten sieht er auch, dass für diesen Tag keine Ist-Stunden berechnet wurden und erkennt schnell seinen Handlungsbedarf.

Falls die Korrektur der fehlenden Buchungen erst nach der Abrechnung

im Folgemonat nachgeholt wird, werden diese Daten in den Dienstplan übernommen, korrekt berechnet und ggf. auch Zulagen nachträglich ermittelt.

 

Dienstplan

Nach wie vor werden der ‚Tagessaldo‘ (Tagesstatistik) und der ‚Stundensaldo gesamt‘ (Spalte ‚+/-Std‘ in Statistik rechts) für künftige Tage aus den Ist-Stunden der geplanten Funktion errechnet. Das ist für den Dienstplaner auch sehr vorteilhaft, da die am Monatsende zu erreichende Anzahl Ist-Stunden eine wichtige Planungsgröße darstellt (siehe Abb. 2).

Wenn der Tag Vergangenheit ist, kann das System, solange keine Buchungszeiten vorliegen, die geplanten Ist-Stunden aus der Berechnung nehmen. Außerdem werden die Zulagen auch aus der Berechnung genommen (siehe Abb. 3). Mit dem zu ergänzenden Hinweis ‚Keine Zeiterfassungsdaten‘, erklären wir dem Benutzer in der Maske in Abb. 3, wie es zu den 0 Ist-Stunden kommt. Erst wenn die Nachbuchung oder Korrektur erfolgt ist, werden die Zulagen ermittelt, ggf. auch nachträglich, wenn die Monatsabrechnung schon erfolgt ist.

 

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Abb. 2: Planung für einen Tag,  der in der Zukunft liegt          Abb.3: Tag liegt jetzt in der Vergangenheit, es gab keine Zeitbuchungen

 

 Achtung:

Beispiel: Zum Zeitpunkt der Zeiterfassung gab es keinen Eintrag im Dienstplan, dadurch wird während des Nachtprozesses kein Flag gesetzt, welches bewirken würde, dass an diesem Tag keine Ist-Stunden berechnet werden. Es fließen auch keine Zeiterfassungsdaten in den Dienstplan, da der Mitarbeiter eine Buchung vergessen hat. Am Tag danach wird eine Funktion in dem Dienstplan nachgetragen. In dieser Situation werden die Stunden der eingetragen Funktion berechnen, obwohl keine Zeiterfassungsdaten vorhanden sind.